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Mycelium

Eine nahrhafte Gemeinschaft

(2021)

„Sie ging und ging und ging, und da stand eine Hütte auf Hühnerbeinen. Sie sagte: „Hütte, Hütte, wende deine Augen zum Wald, dein Tor zu mir, damit ich hinein- und hinausgehen kann.“ Die Hütte wandte ihre Augen zum Wald und ihr Tor zu ihr. Sie ging hinein, und dort saß Baba Yaga, ihre Brüste hingen über einer Stange, sie schürte die Kohlen mit ihrer Nase und fegte den Ofen mit ihrer Zunge. Baba Yaga fragte: „Bist du aus freiem Willen gekommen oder nicht?“ *

* Nach verschiedenen mündlichen Überlieferungen der Geschichten der Baba Yaga, einer ambivalenten Mutter- und Hexenfigur aus russischen Volksmärchen.

Mycelium

Eine nahrhafte Gemeinschaft

(2021)

„Sie ging und ging und ging, und da stand eine Hütte auf Hühnerbeinen. Sie sagte: „Hütte, Hütte, wende deine Augen zum Wald, dein Tor zu mir, damit ich hinein- und hinausgehen kann.“ Die Hütte wandte ihre Augen zum Wald und ihr Tor zu ihr. Sie ging hinein, und dort saß Baba Yaga, ihre Brüste hingen über einer Stange, sie schürte die Kohlen mit ihrer Nase und fegte den Ofen mit ihrer Zunge. Baba Yaga fragte: „Bist du aus freiem Willen gekommen oder nicht?“ *

* Nach verschiedenen mündlichen Überlieferungen der Geschichten der Baba Yaga, einer ambivalenten Mutter- und Hexenfigur aus russischen Volksmärchen.

MYCELIUM ist (nach MASA MATER) der zweite Teil einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem mütterlichen Körper.

Ausgehend von Körperbildern aus Gesellschaft, Mikrobiologie, Volksmärchen und Träumen begeben wir uns auf die Suche nach dem mütterlichen Körper. Die Grenzen zwischen den Organismen verschwimmen – wir tauschen Informationen aus zwischen Hefebakterien und Hautzellen, zwischen Trommelfell und Sehnerv. Wir wachsen, wir breiten uns aus, wir zerteilen uns in tausend Stücke. Wo beginnt mein Körper? Und bin ich eigentlich freiwillig hier?

MYCELIUM wurde auf zahlreiche internationale Festivals eingeladen und war 2024 für den Grünschnabel Preis am Figura Festival nominiert. 2025 gewann Mycelium den Jury Award am Spectaculo Interesse Festival 2025 in Ostrava, für “Authenticity, diversity, expressiveness of the body, and a strong performative presence”.

MYCELIUM ist (nach MASA MATER) der zweite Teil einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem mütterlichen Körper.

Ausgehend von Körperbildern aus Gesellschaft, Mikrobiologie, Volksmärchen und Träumen begeben wir uns auf die Suche nach dem mütterlichen Körper. Die Grenzen zwischen den Organismen verschwimmen – wir tauschen Informationen aus zwischen Hefebakterien und Hautzellen, zwischen Trommelfell und Sehnerv. Wir wachsen, wir breiten uns aus, wir zerteilen uns in tausend Stücke. Wo beginnt mein Körper? Und bin ich eigentlich freiwillig hier?

MYCELIUM wurde auf zahlreiche internationale Festivals eingeladen und war 2024 für den Grünschnabel Preis am Figura Festival nominiert. 2025 gewann Mycelium den Jury Award am Spectaculo Interesse Festival 2025 in Ostrava, für “Authenticity, diversity, expressiveness of the body, and a strong performative presence”.

Publikum: Erwachsene

Konzept / Spiel: Annina Mosimann, Sounddesign und Komposition: Fernando Munizaga Künstlerische Betreuung und Aussenblick: Nicole Mossoux Künstlerische Mitarbeit: Raquel Mutzenberg-Andrade, Licht / Technik: Lukas Schneider, Mentorin: Julika Mayer, Video, Foto: Patricio González

Premiere: 28.09.2021, FITZ! Stuttgart

Publikum: Erwachsene

Konzept / Spiel: Annina Mosimann, Sounddesign und Komposition: Fernando Munizaga Künstlerische Betreuung und Aussenblick: Nicole Mossoux Künstlerische Mitarbeit: Raquel Mutzenberg-Andrade, Licht / Technik: Lukas Schneider, Mentorin: Julika Mayer, Video, Foto: Patricio González

Premiere: 28.09.2021, FITZ! Stuttgart